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Der Everest-Marathon mit Markus Amon von McKINLEY

Der Everest Ultra Trail: Das höchste Rennen der Welt.

Das zeigen auch schon die Zahlen: 60 Kilometer Strecke, Start am Everest-Basislager auf 5.400 Metern und das Ziel auf 3.700 Metern. Dazwischen geht es insgesamt 3.800 Meter bergab und 2.000 Meter bergauf!

Genau diesen Trail hat Markus Amon vom Testteam unserer Marke McKINLEY mitgemacht und die Strecke von 60 Kilometern in nur 8 Stunden und 36 Minuten absolviert!

Auf dem Blog von McKINLEY beschreibt Markus Amon seine Erlebnisse ausführlich und hautnah. Wir meinen: Sehr lesenswert! Hier geht es zum Bericht von Markus Amon

Trail-Rennen gibt es übrigens an den verschiedensten Orten auf der ganzen Welt. Auch in Deutschland und Österreich finden Rennen wie der GutsMuths-Rennsteiglauf statt, der aus einem Supermarathon von 72,7 km, einem Marathon von 43,5 km oder einem Halbmarathon besteht, oder der Pitztal-Gletscher Trail-Maniak statt, bei dem die Teilnehmer auf einer Strecke von 95 Kilometern an ihre Grenzen kommen.

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Von der Trainingsmotivation durch einen Laufschuhkauf

Frage an euch: Was gibt es Schöneres, als nach einem langen Arbeitstag auf der Terrasse in der Abendsonne zu sitzen und bei einem Glas Wein zu entspannen? Ein EM-Halbfinale mit Portugal schauen? Gilt seit ein paar Tagen nicht mehr für mich. Laufen gehen, Kopf frei pusten – das ist die Devise. Die zweite Trainingseinheit für den Firmenlauf in Heilbronn steht an.

Neue Laufschuhe
IMG_0192Und heute bin ich besonders motiviert. Habe mir nämlich extra neue Laufschuhe gekauft. Zu Besuch bei unserem Händler INTERSPORT Güvenc in Witten hat mich der Asics Gel DS Trainer 21 angelacht. Der ist das leichte Wettkampfpedant zu meinem bisherigen Trainingsschuh und soll mich angeblich richtig schnell machen. Bin gespannt. Jedenfalls brenne ich darauf, meine neuen Schuhe gleich auszuprobieren. Bei der Schnürung verzichte ich auf spezielle Tricks und binde ganz klassisch. Ist ja erst einmal „nur“ Training.
Außerdem stecke ich mir einen Liquid-Energy-Beutel ein. Man weiß ja nie. Ziel sind heute schließlich zehn Kilometer und es ist noch recht warm. Auf geht’s. Die ersten Meter sind immer noch eine Überwindung. Es dauert etwas, bis ich eingelaufen bin, aber dann merke ich doch so etwas wie eine leichte Beschwingtheit. Die Schuhe passen bis hierhin jedenfalls perfekt. Was mich unheimlich beruhigt, denn auf geschundene Füße habe ich so gar keinen Bock. Das gleichmäßige Klackgeräusch beim Auftreten lässt mich schnell in einen guten Lauf-Rhythmus kommen.
Mein Weg führt mich hinaus in die Abendstimmung, vorbei an Erdbeerfeldern, die verlockend duften, vorbei an Weizenfeldern, durch eine kleine Siedlung hinauf auf eine Anhöhe. Damit habe ich den höchsten Punkt meiner Runde geschafft. Jetzt kommt der Geschwindigkeitstest für meine Asics: eine 400 Meter Rampe hinab nach Klingenberg. Bin beeindruckt, wie schnell ich laufen kann. Die Schuhe gehen echt ab und trotzdem fühle ich mich darin absolut trittsicher. Könnte eine ganz ordentliche Zeit werden heute.

Voller Energie
Ungefähr auf der Hälfte der Strecke reiße ich vorsichtig meinen Liquid-Energy-Beutel auf. Das ist jedes Mal eine diffizile Sache. Ziehst du zu stark, hast du die klebrige Masse überall am Körper, nur nicht im Mund. Ziehst du zu schwach, ist die Öffnung an der Packung zu klein und du lutschst eine halbe Ewigkeit daran herum, bis überhaupt irgendetwas davon rauskommt. Heute gelingt mir das Aufreißen leidlich gut. Wenigstens landet alles da, wo es hingehört.
Gerade als ich mich an der (viel zu) süßen Paste gestärkt habe, taucht an der nächsten Kreuzung von rechts ein junger Jogger auf. Sein Trainingsoutfit ist eher leger, Fußballstyle, weites Trikot und Hose, Knopf im Ohr. Er läuft einen leichten Laufschuh von Nike in Flyknit-Technologie. Ich beschließe, mich dranzuhängen, merke aber schnell: Der ist ja langsamer als ich. Sind das die neuen Schuhe, ist es die pure flüssige Energie, die ich eben getankt habe? Ich fliege förmlich gazellengleich an ihm vorbei. Gut, ich schnaufe dabei wie ein Elefant, aber das gehört bei mir traditionell dazu. Sonst hat der Gegner ja keinen Respekt.
Bei der folgenden Kurve blicke ich mich noch einmal kurz um. Nein, der holt mich im Leben nicht mehr ein. Weiter geht’s am Neckar entlang gen Ziel. Ich atme die frische, kühle Luft des Flusses, sauge die sommerliche Brise von Gräsern und Sträuchern auf, die geschwängert von der schweren Süße der Wiesenblumen ein eigentümliches Gefühl von Freiheit vermitteln. Irgendwie stellt sich eine leichte Euphorie bei mir ein. Zumindest genug Euphorie, um mich den letzten Kilometer den Berg hinauf zurückzutragen. Das zieht sich doch ganz schön, aber ich ziehe ebenfalls durch.

Fazit
IMG_0195Nach genau neun Kilometern bin ich am Ziel. Nur neun? Egal. Zwar bin ich nicht ganz an die zehn rangekommen, aber ich fühle mich trotzdem richtig gut ausgepowert in meinen neuen Asics. Und Kollege Güvenc hatte recht: Die sind echt schnell. So meine ich zumindest. Ich schaue auf die Zeit: 5:51 Minuten pro Kilometer. Das ist 16 Sekunden im Schnitt besser als noch vor zwei Tagen und dazu auf einer längeren Strecke. Einfach nur geil.

 

 

 

 

 

 

 

 

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Sportliche Kollegen aus Österreich – Staatsmeister im Cross-Triathlon

Seit Oktober 2015 ist er bei INTERSPORT Österreich, genauer gesagt in der Marketingabteilung, wo er unter anderem die Bereiche Online, Exklusivmarken und Länderkoordination zur Aufgabe hat. Unser Kollege Norbert Dürauer, 30 Jahre jung, hat aber nicht nur im Berufsleben das Thema Sport zum Mittelpunkt. Der Niederösterreicher kürte sich Anfang Juni in Strobl am Wolfgangsee (Salzburg) zum neuen österreichischen Staatsmeister im Crosstriathlon. Für Dürauer bedeutet die Goldmedaille die Realisierung eines lang ersehnten Zieles nach vielen Jahren im Leistungssport. Hier berichtet er vom Wettkampf:

Pünktlich um 09.00 erfolgte der Startschuss zur Auftaktdisziplin im mit 17 Grad gut temperierten und glasklaren Wasser, wo auf zwei Runden verteilt 1,5 km zu schwimmen waren. Norbert erwischte einen sehr guten Start und kam mit 1:45 Minuten Rückstand auf die Spitze in die erste Wechselzone. Auf dem Mountainbike waren nun 42 km auf Forststraßen, Wald-, Wiesen und Wanderwege sowie über 1.200 Höhenmeter zurückzulegen. Besonders für diese, seine Paradedisziplin, hatte er sich intensiv vorbereitet und konnte am Tag X seine Bestleistung abrufen. Als ehemaliger Radrennfahrer mit Teilnahmen an Weltmeisterschaften oder der Österreich-Rundfahrt wusste er sich die Anstiege gut 13307453_856483404456709_8618505336030172289_neinzuteilen. Kurz vor einer kräfteraubenden Tragepassage knapp unter dem Gipfel des Zwölferhorns schloss Norbert zum Führenden auf und suchte unmittelbar danach sein Heil in der Flucht. Am Limit über die teilweise technischen Abfahrten sowie den zweiten Anstieg der Runde konnte er bis zur zweiten Wechselzone noch fast drei Minuten Vorsprung auf seine Verfolger herausfahren. Der Zeitabstand sollte für den abschließenden Crosslauf über 10,2 km mit ständigem Auf und Ab reichen, auch eine kurze Schrecksekunde nach einem Sturz beim Bergablaufen konnte seinen Rhythmus nicht brechen. Nach 2:49 Stunden Renndauer war es soweit –sichtlich erleichtert genoss Norbert die letzten Meter und feierte seinen größten sportlichen Erfolg im Triathlon. Etwas mehr als eineinhalb Minuten später erreichten der Zweit- und auch Drittplatzierte dann das Ziel.

image2“Einmal Staatsmeister werden war immer ein großes Ziel von mir. Ich komme aus dem Radsport, wo dieser Titel einen hohen Stellenwert genießt – insofern ließ mich dieser Wettkampf nicht in Ruhe. Im Sport gibt es rabenschwarze Tage, aber – zum Glück – auch solche wo alles aufgeht. So einen durfte ich heute erwischen und freue mich riesig über diesen Sieg!“, beschreibt Norbert seine Emotionen.
Die abschließende Siegerehrung mit Bundeshymne schloss ein langes sportliches Projekt ab, welches vor elf Jahren begann, fünf verschiedene Sportarten zum Inhalt hatte und unzählige Teilnahmen über diverse Distanzen liegen dazwischen. Eine schöne Sportgeschichte.

Zeit zum Ausruhen blieb aber nur wenig – schon einige Tage später war Norbert gemeinsam mit elf weiteren INTERSPORTlern der Zentrale in Wels mittendrin statt nur dabei beim Welser Businessrun über fünf Kilometer. Bei heißem Wetter erreichten alle vier Teams zu je drei Personen tolle Ergebnisse und zum Teil persönliche Bestzeiten. Weiter ging es Anfang Juli beim größten MTB-Marathon Österreichs, der Salzkammergut Trophy in Bad Goisern, wo INTERSPORT einer der Hauptsponsoren ist. Auf Distanzen zwischen 53 km und 120 km waren sieben Mitarbeiter der Zentrale über Stock und Stein im Einsatz. “Aus Liebe zum Sport“, wie für alle dasselbe Motiv die Antriebsfeder ist.IMG_6891

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Auf was sich Outdoor-Fans freuen dürfen

Jedes Jahr, wenn wir mit INTERSPORT auf der Outdoor-Messe in Friedrichshafen sind, bin ich aufs Neue überrascht, wie viele Marken, Produkte und Sportarten es rund um den Erlebnisbereich Outdoor gibt. Fast 1.000 Aussteller haben vom 13. bis 16. Juli ihre Neuheiten gezeigt und es gab einiges zu sehen.

Ein lebensrettender Strohhalm
outdoor_messe_6Um sich auf so einer Fachmesse einmal den ersten Überblick zu verschaffen, läuft man einige Kilometer durch unzählige Ausstellungshallen. Überall finden sich Neuheiten und Aktionen der Hersteller: Von einer komplett aus alten PET-Flaschen hergestellten Jacke von Columbia Sportswear über Einmann-Zelte, die sich fast wie ein Schlafsack anfühlen, bis hin zu einem „Strohhalm“ dem sogenannten Livestraw, der schmutziges Wasser von Bakterien befreit und fast zu hundert Prozent für den Verzehr aufbereitet. Geht das wirklich? Michael hat den Test gemacht und war sofort überzeugt. Zumindest hat er dadurch klares Wasser getrunken. Der Strohhalm kann in ärmeren Regionen ohne Trinkwasserzugang sogar Lebensretter sein.

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outdoor_messe_7Außerdem haben wir zum Thema Leichtigkeit viele neue Produkte entdeckt. Egal ob Schlafsack, Zelt oder Bekleidung – die Leichtgewichte sollen den Wanderern und Naturliebhabern viel Last abnehmen. Bei so einem Outdoor-Abenteuer kann ja ganz schön viel Equipment zusammenkommen. Auch der Sport kommt auf der Outdoor-Messe natürlich  nicht zu kurz. Bouldern zum Beispiel ist schon seit einiger Zeit ein absoluter Trendsport, der alle Altersklassen begeistert. Bei verschiedenen Wettkämpfen konnten die Profis direkt auf der Messe zeigen, was sie können. Das war echt beeindruckend. Vielleicht nicht ganz so spektakulär war unser Kollege Laurenz mit dem CityBlitz auf dem Messegelände unterwegs. Das Board ist für einen Messebesuch absolut zu empfehlen.

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Unser persönliches Highlight
outdoor-messe_1Neben all den Inspirationen und Gesprächen, die wir auf der Messe haben, ist einer der Höhepunkte unsere Pressekonferenz. Vor rund 40 Journalisten aus Fach- und Wirtschaftsmedien präsentieren wir da die aktuellen Umsatzergebnisse zum Halbjahr. Unsere Vorbereitungen müssen dann innerhalb einer Stunde auf den Punkt passen, damit die Medienkollegen alle Informationen anschaulich aufbereitet für ihre weitere Arbeit erhalten. Berichtet haben unserer Vorstände Kim Roether und Jochen Schnell. Und wir meinen, sie haben sich richtig gut geschlagen. Das konnte man dann auch in der Presse nachlesen.

Leider hat es bei der outdoor.markt Trophy nicht ganz zum Sieg gereicht. Bei der Wahl zum Outdoor-Händler des Jahres,  die vom Fachmagazin outdoor.markt durchgeführt wurde, ist INTERSPORT unter die besten drei Händler gekommen. Gewonnen hat Bergzeit.  Wir sagen an dieser Stelle Glückwunsch und fühlen uns angespornt, im kommenden Jahr wieder ganz oben auf dem Treppchen zu stehen. Nach vier Tagen Outdoor-Messe ging‘s dann mit dem Gefühl von einer erfolgreichen Messe zurück nach Heilbronn.

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Rückblick auf die Leichtathletik-EM 2016 in Amsterdam

Die 23. Leichtathletik-Europameisterschaft hat vom 6. bis 10. Juli 2016 im Olympiastadion in Amsterdam stattgefunden. Heute wollen wir für euch noch einmal ein paar Highlights zusammenfassen.

Das internationale Highlight dieser Europameisterschaften war der spanische Läufer Bruno Hortelano. Nach dem 200m Finale freut sich Hortelano riesig über seinen 2. Platz und bezeichnet diesen als Traum. Dann erklärt ihm das Filmteam, dass der vermeintliche Sieger Martina wegen Verlassens seiner Bahn disqualifiziert wurde. Wie Hortelano darauf reagiert, seht ihr hier:

Ein sportliches Highlight war die Premiere des Halbmarathons bei einer Europameisterschaft. Zum ersten Mal konnten sich die Läufer beim „kleinen Bruder“ des Marathons gegeneinander messen. Mit 21,0975 km ist dieser trotzdem die zweitlängste Laufdisziplin in der Leichtathletik!
Gold sicherte sich hier bei den Frauen die Portugiesin Sara Moreira mit einer Zeit von 1:10:19 Std.!
Bei den Männern siegte Tadesse Abraham. Der Schweizer lief die Strecke in 1:02:03 Std..

Wir gratulieren auch allen deutschen Athletinnen und Athleten zu den errungenen Platzierungen ganz herzlich!

Und nun noch die 10 erfolgreichsten Nationen im Überblick:

Medailleinspiegel EM Amsterdam 2016