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Petras kurioser Olympia-Rückblick

Montag Morgen… Gott sei dank habe ich Spätdienst und kann ausschlafen… Olympia hat mir seinen Tribut gezollt: lange Abende und Nächte vor dem Fernseher, zwei Wochen lang lag der Haushalt und sonstige geregelte Abläufe still oder nur in Notzustand. Schon seit Kindesalter, spätestens aber seit den Olympischen Spielen 1984 in Los Angeles – ich war gerade 12 geworden – hat mich Olympia in seinen Bann gezogen. Als Kind einer Generation, welche mit dem Farbfernseher groß geworden ist, war dies ein Spektakel, das man nicht verpassen wollte. So auch Rio.

Irgendwie fühle ich mich bei Olympia an die mehr oder weniger grandiosen Zeiten meines Schulsportdaseins erinnert. Hier sieht man alle Sportarten wieder, die Pflicht waren und dich ein Leben lang in der Schule begleitet haben. So wächst dann auch mit den eigenen Erinnerungen umso mehr der Respekt gegenüber diesen Sportlern, die wahnsinnige Leistungen beim Turnen, Schwimmen, in der Gymnastik oder Leichtathletik vollbringen. Okay, die machen das mehr oder weniger beruflich und haben vielleicht auch mehr Talent dafür, aber ich finde es dennoch sensationell, wenn beim Turnen Simone Biles aus den USA wie ein
Flummiball über die Fläche hüpft, Höhen dabei erreicht und das nur bei 1,45 m Körpergröße. Ebenso unser tragischer Held Andreas Toba im Turnen, der mit einem Kreuzbandriss die Übung für „DIE“ Mannschaft noch fertig turnte.IMG_5059

Überhaupt – ich finde bei Olympia kommt vor allem der gute alte Mannschaftsgedanke zum Tragen. Was im beruflichen Leben mit Teambuilding verkrampft versucht wird, ist im Sport und vor allem bei den Olympischen Spielen im Fokus: Es waren die Kanuten als „Mannschaft“, welche die Medaillen geholt haben. Es waren die Jungs von Horst Hrubesch. Vorher zusammengewürfelt und am Ende kurz vor Gold leider nur mit Silber dekoriert. Oder auch die Handballer, meine persönlichen aber tragischen Helden, die mit drei Sekunden Pech dann doch nicht ins Finale um Gold kamen. Auch das erinnerte mich an meine eigene aktive Zeit als Handballerin. Aber in all diesen Fällen, war eines da: das Gefühl, den Erfolg zusammen erarbeitet und erlebt zu haben. Allein zu siegen ist schön, zusammen in der Mannschaft noch viel Schöner.

FullSizeRenderDer Mensch ist ein Rudel-Tier, davon bin ich überzeugt und somit ist die Olympiade alle vier Jahre, zwar teilweise auch Schauplatz einzelner sportlicher Höhepunkte und Tragiken, aber zum Schluss dann doch auch wieder ein Erlebnis einer großen Mannschaft und zwar die der Sportler einer ganzen Nation.

Noch einen weiteren schönen Aspekt hat Olympia: Es gibt zwar die großen Favoriten aus den großen Nationen, die immer gewinnen, aber genauso stolpern diese auch über kleine unbekannte Sportler, aus ebenso kleinen Nationen. Wie schön ist es doch, wenn nach einem Olympia-Gewinn gleich ein Feiertag ausgerufen wird, wie bei den Fidjis? Oder auch die Siegerin im Tennisfinale über unsere Angie – die Puerto Ricanerin Monica Puig? So wurde uns auch mal wieder bewusst, dass wir nicht allein sind auf diesem blauen Sport-Planeten.

Nur Olympia schafft es, dass wir uns auch für andere Sportarten interessieren. Wo ansonsten der Fußball das ganze Jahr über eine große Rolle spielt, ist es dann doch auch schön anzusehen, wenn sich beim Wasserspringen schöne Körper in einer wahnsinnigen Akrobatik hinab ins Wasser stürzen. Ganz zu schweigen von der anmutigen Badebekleidung der Herren, die sehr stark an die 80er erinnerte. Was die Herren im Turmspringen für uns Frauen sind, sind für die Herren sicher die Mädels beim Beachvolleyball. Unsere Mädels Laura Ludwig und Kira Walkenhorst waren im Beachvolleyball der Hingucker schlechthin, vom äußerlichen, aber auch vom sportlichen her:  Sandkastenspiele direkt an der Copacabana par excellence!

Neben all dem Sportlichen war Rio kurios und lustig. Hier kommt meine Top Ten der „Causa Curiosa Olympia“ :-) :

Platz 10: Das brasilianische Duo Jackson Rondinelli und Hugo Parisi – Die Namen wären ideal für eine neue Sitcom.
Platz 9 : Tischtennis Han Yin gegen Ding Ning – auch sehr Lustige Namenskombi.
Platz 8: Die Bade-Schlüpper im Allgemeinen bei den Wasserspringern – die 80er reloaded  und knapper geht’s nicht!
Platz 7: Der Flummiball des Kunstturnens: Simone Biles – 1,45m geballte Power!
Platz 6: Ohne Sattel zu Gold – Bahnradfahrerin Kristina Vogel – Endspurt bis der Sattel kracht…
Platz 5: Der deutsche Reporter bei der  Dressur zu Isabell Werth – „Isabell Werth ist eine hellstrahlende Kerze in dieser wunderbaren Kathedrale“ / „Sie ist keine Königin, sie ist eine Göttin der Dressur“…
Platz 4: Der grüne Pool von Rio – Was war mit dem Wasser los? Ach ja, nur ein vergessener Zusatz zum Reinigen…
Platz 3: Der Grinse-Bolt von Rio – Usain Bolt hat noch Zeit zum in die Kamera lachen, wo andere dehydrieren.
Platz 2: Der Gold-Turner bekommt sein Reck geschenkt – Fabian Hambüchen muss nun Übergepäck anmelden.
Platz 1: Der im Seitgalopp ins Ziel springende Marathonike, der unter Krämpfen doch noch ins Ziel gelangt…

In diesem Sinne, bis bald in vier Jahren. Ich freue mich schon heute darauf!!

Eure Petra

Sport mit Hund

Sport mit dem Vierbeiner? Kein Problem!

Es ist eigentlich eine Binsenweisheit: Menschen brauchen Bewegung. Das Gleiche gilt übrigens auch für des Menschen treuesten Begleiter: den Hund. Warum also nicht einfach beides verbinden? Mit seinem Hund kann man nämlich nicht nur Gassi gehen. Es gibt viele sportliche Alternativen zum einmal um den Block laufen. Diese hängen jedoch etwas vom Alter und der Fitness des geliebten Vierbeiners ab. Auf das Wohlbefinden des Hundes sollte ein Sportler immer Rücksicht nehmen.

Unsere Tipps: Welche Sportarten eignen sich besonders für Hunde?

1. Wandern
Zum Wandern muss man nicht immer gleich in die Berge fahren. Auch im näheren Umkreis findet sich sicher eine schöne und ansprechende Strecke.

2. Joggen
Wer gerne joggen geht, kann seinen Hund einfach mitnehmen. Der Vierbeiner freut sich und man selbst muss nicht alleine laufen. Und weil Hunde dazu neigen, nicht gleich wieder nach Hause zu wollen, kann es schnell einmal passieren, dass man weiter joggt, als ursprünglich geplant. Man schlägt also zwei Fliegen mit einer Klappe! Wichtig ist hier eine Flexi-Leine, damit sich Jogger und Hund nicht gegenseitig behindern.

3. Walken
Auch zum Walken kann der Hund selbstverständlich mit. Hier empfiehlt sich ebenfalls eine Flexi-Leine, da sich Walker und Hund durch die ausgeprägten Armbewegungen beim Walken sonst in die Quere kommen könnten. So wäre der Spaß schnell vorbei.

4. Radfahren
Beim Fahrradfahren mit Hund ist eine flexible Leine Pflicht. Außerdem ist Vorsicht geboten. Bleibt der Hund abrupt stehen, z.B. weil er etwas riecht, ist die Gefahr eines unkontrollierten Sturzes ohne flexible Leine für den Fahrer groß. Schwere Verletzungen können die Folge sein. Wenn die Sicherheitsmaßnahmen erfüllt sind, dann ist Radfahren mit Hund eine tolle Alternative zum normalen Laufen, da sich der Hund richtig auspowern kann. Wichtig ist dabei: Immer auf den Hund Rücksicht nehmen. Der Hund sollte genügend Zeit haben, sich an das Mitlaufen zu gewöhnen. Deshalb am besten nicht direkt mit einer kilometerlangen Strecke beginnen.

5. Inlineskating
Inlineskating mit Hund ist vergleichbar mit dem Radfahren. Auch hier ist die Vorbereitung das Wichtigste. Sind alle Sicherheitsmaßnahmen getroffen, ist Inlineskating mit Hund eine tolle Abwechslung.

6. Fußball
Hunde lieben Fußball! Nur spielen sie etwas anders als wir. Mit einem alten Ball kann man wunderbar gemeinsam Fußball spielen. Hunde sind hervorragende Torhüter und holen auch den weitesten Schuss zurück zum Schützen. Fußball spielen mit Hunden macht Spaß und kann durchaus  schweißtreibend sein. Es ist faszinierend, wie beweglich viele Hunde beim Fangen der Schüsse sind. Natürlich kommt es ein wenig auf die Größe des Hundes an. Der Hund sollte immer deutlich größer sein als der Ball, sonst könnte Folgendes passieren:

Seid ihr auch mit euren Hunden sportlich aktiv? Schreibt es uns gerne in die Kommentare!

 

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Welchen Helm zum Longboarden?

Helme gibt es in vielen verschiedenen Ausführungen und für jeden Zweck. Auch für Longboards gibt es spezielle Helme. Wichtig ist hier, dass Du vor dem Kauf überlegst, was Du alles mit dem Longboard machen möchtest, denn darauf kommt es bei der Auswahl des passenden Helms an.

 

Der Skate/BMX-Helm
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Skate/BMX-Helme wurden ursprünglich, wie der Name schon sagt, für Skater und BMX-Fahrer konzipiert. Die Helme eignen sich aber auch super für das Longboard, weil sie auch den Hinterkopf ausreichend schützen. Die Helme sind gut für Anfänger geeignet, lassen aber keine extremen Geschwindigkeiten zu, da der Helm hierauf nicht ausgelegt ist. Zum entspannten Fahren und Üben reichen Skate/BMX-Helme aber aus.

Der Fullface-Helm

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Sogenannte Fullface-Helme sind für hohe Geschwindigkeiten ausgelegt. Ursprünglich auch für Fahrradfahrer entwickelt, die mit hohen Geschwindigkeiten steile Berge herunter fahren, schützen sie zusätzlich das Gesicht des Fahrers und sind meist noch stabiler gebaut. Diese Art Helm solltest Du auswählen, wenn Du höhere Geschwindigkeiten anstrebst.

Das Wichtigste:
Wenn Du noch keinen speziellen Helm hast und trotzdem unbedingt fahren möchtest, dann nimm wenigstens einen passenden Fahrrad-Helm, bevor Du gar keinen Helm beim Fahren trägst!

Sicherheit geht IMMER vor! Ein Fahrrad-Helm ist aber trotzdem keine ausreichende Alternative!

Ein Helm ist schon einmal ein sehr guter Anfang, aber vergiss nicht deine Knie, Ellenbogen und Handgelenke zu schützen. Hier kannst Du als Neuling auch die Protektoren, die auch beim Inlineskating eingesetzt werden, wählen. Die Protektoren sind nicht zu teuer und schützen die besagten Körperstellen ausreichend.Wir wünschen Dir eine gute und sichere Fahrt!



Pokemon Go

Pokémon Go – Die neueste App für Bewegung

Jeder hat wahrscheinlich schon davon gehört oder gelesen oder es selbst ausprobiert: Pokémon Go.


Bei Pokémon Go geht es darum, möglichst viele und auch starke Pokémon zu fangen. Die Taschenmonster findet man aber nur, wenn man sich in der realen Welt bewegt! Über GPS bestimmt die App den Standort und die Bewegung des Spielers und der Avatar im Spiel bewegt sich auf der Karte mit. Wenn ein sogenanntes Pokémon auftaucht, kann es mit Hilfe von Pokébällen gefangen werden.


Das Spiel steht zwar wegen Mängeln bezüglich des Verbraucherschutzes in der Kritik, hat aber auch einige tolle Aspekte. Wir haben das Spiel getestet und wollen hier einmal die unserer Ansicht nach besten Aspekte des Spiels hervorheben.


Nicht nur für Menschen, die Spaß an Bewegung haben, sondern auch für Bewegungsmuffel, ist dieses Spiel wirklich klasse. Auf der Jagd nach den Pokémon vergisst man ganz schnell, wie weit man eigentlich schon gelaufen ist. Man bekommt sogar Medaillen für gelaufene Kilometer und kann durch das Laufen Eier ausbrüten, die dann wieder Taschenmonster hervorbringen.


Pokémon Go könnte man gut mit Geocaching vergleichen. Man läuft in Gruppen immer neue Wege auf der Suche nach besonderen „Schätzen“. Genau das macht den Spaß aus: Es sorgt für Bewegung und man kann dabei noch soziale Kontakte knüpfen beziehungsweise stärken.


Natürlich möchten wir hier nicht behaupten, dass Pokémon Go jegliche Art von Sport ersetzt, aber wir finden, dass die App ein Faktor für viele Menschen sein könnte, um den Spaß an der Bewegung (wieder-) zu finden. Was meint ihr?

 

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Inlineskating – Cooler Sport im Sommer

Seit 1760 gibt es den Rollschuh schon offiziell. Gebaut wurde er damals vom Musikinstrumentenbauer und Violinist Jean-Joseph Merlin mit dem Ziel, das Schlittschuhlaufen auf einer Bühne nachzuahmen. Merlins Entwurf hatte damals schon drei hintereinander laufende Rollen. Problematisch war damals allerdings, dass der Rollschuh keine Bremsen hatte und so fuhr Merlin, seine Violine spielend, bei einer Aufführung in London in eine Spiegelwand und verletzte sich schwer.

So viel zu der Entstehungsgeschichte der Rollschuhe. Ein Sportgerät, das es nun schon weit über 200 Jahre gibt, ist selten. Mit den Gedanken noch bei Merlins schwerem Unfall können wir heute sagen, dass sich die Funktion und Sicherheit von Rollschuhen zum Glück in den letzten gut 200 Jahren deutlich weiterentwickelt hat und die Beliebtheit auch stetig anstieg! So ging die Entwicklung von Rollschuhen immer weiter, bis 1980 die Inlineskates auf den Markt kamen.

Das Tolle an Rollschuhen und Inlineskates ist, dass die Technik schnell erlernt ist und man keinen extra Sportplatz dafür benötigt, sondern einfach einen asphaltierten Weg oder Platz braucht. Wahrscheinlich ist genau deshalb die Mehrheit von uns allen schon mindestens einmal mit diesem Sportgerät in Kontakt gekommen oder benutzt es regelmäßig. Viele Wintersportler nutzen Inlineskates im Sommer für das Training ohne Schnee. Gerade Langläufern und Biathleten kommen die sehr ähnlichen Bewegungsabläufe im Training zu gute.

Übrigens werden auch Wettkämpfe im Inlineskating ausgetragen! Hier geht es um die Geschwindigkeit und wird dementsprechend Inline-Speedskating genannt. Es finden Deutsche- und sogar Weltmeisterschaften statt! Es werden Strecken bis zu 42.195 m gelaufen (richtig, das ist Marathondistanz!).

Die momentan stärkste Nation im Inline-Speedskating ist Kolumbien mit 11 Goldmedaillen in 24 Wettbewerben bei der letzten Weltmeisterschaft, aber auch die deutsche Damenstaffel konnte mit der Silbermedaille einen tollen Erfolg feiern.