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Einige Sportfachhändler gründen unter dem Namen IGESPO (Interessengemeinschaft Sport) eine lose Kooperation zum Erfahrungsaustausch und zum Nutzen von Einkaufsvorteilen.
Und auch in der Politik schliesst man sich zusammen und macht erste Schritte in eine gemeinsame Zukunft: Der Europarat beschließt sein Emblem: Eine blaue Flagge mit zwölf goldenen Sternen.
Was als lose Kooperation begann, bekommt ein formaljuristisches Gewand: Am 23.01.1956 wird der
INTERSPORT-Vorläufer EGESPO (eingetragene Genossenschaft Sport) gegründet. Über den Einkauf
hinaus,spielen gemeinsame Projekte und Verkaufshilfen eine grosse Rolle.
Die Olympischen Winterspiele finden in Cortina d´Ampezzo statt.
Der Dortmunder Sportring kommt nach Heilbronn und fusioniert mit der EGESPO zur INTERSPORT. Gleichzeitig fällt die Standort-Exklusivität für Mitglieder.
Schalke04 wird Deutscher Meister!
Die Verbund-Gruppe knackt die 10-Millionen Umsatzgrenze. Das Wirschaftswunder geht weiter.
Brasilien verteidigt bei der wohl unfairsten Fussball-Weltmeisterschaft aller Zeiten seinen
Titel.
Der Grundstein für den Neubau der INTERSPORT Zentrale in Heilbronn wurde 1964 gelegt.
1966 wird das neue Gebäude bezogen.
Die INTERSPORT International Corporation (IIC) wird in Bern von zehn nationalen Einkaufsverbänden gegründet. Motor dieser Neugründung ist die deutsche INTERSPORT.
Die Gründungsmitglieder sind Österreich, Belgien, Dänemark, Frankreich, Deutschland, Italien, Niederlande, Norwegen, Schweden und Schweiz.
Während die politische und soziale Frauenbewegung stärker wird, verbessern Frauen Ihr Leben auch in anderen Bereichen des Alltags. Der Erfolg des Frauensports begann den Lebensstil der Frauen und ihre Lebensgewohnheiten zu verändern. Nicht nur die Zahl der Frauen - die sich dem Freizeitsport zuwandte - stieg, sondern auch im Hochleistungssport waren Frauen fortan nicht mehr wegzudenken.
Finnland tritt in Paris als erste Nation nach den Gründungsmitgliedern der INTERSPORT Gruppe bei.
Das erste INTERSPORT-Logo wird eingeführt. INTERSPORT hat jetzt international
1000 Geschäfte unter Ihrer Flagge, an deren Fassade das neue Logo präsentiert wird.
Der Club INTERSPORT Deutschland (CIS) wird aus der Taufe gehoben.
In München finden die Olympischen Sommerspiele statt. Erstmals überträgt das IOC der INTERSPORT
die Führung des offiziellen Olympia-Sportgeschäfts.
Der INTERPORT Verbund reicht jetzt auch über den Atlantik. INTERSPORT ist jetzt auch in Kanada
vertreten.
Der Sportring wird reanimiert, um kleineren aufstrebenden Sportgeschäften eine Verbund-Heimat zu bieten.
Spanien und Großbritannien treten der Gruppe bei.
In der Tradition des großen Erfolges bei den Olympischen Spielen in München, war INTERSPORT wieder der offizielle Olympia-Sportshop der Winterspiele, diesmal aber in Innsbruck. INTERSPORT war sowohl für den Sportshop im Olympischen Dorf, als auch für die Dekoration der Athleten-Bar verantwortlich.
Die INTERSPORT International bekommt ein neues Verwaltungsgebäude, bleibt aber weiterhin in Bern in der Schweiz.
Das rot-blaue Markenzeichen wird eingeführt, allerdings hat es zunächst noch eine quadratische Form. 1982 wird das Logo in 2000 Geschäften auf der ganzen Welt integriert.
Erinnern Sie sich noch an die 80er: Wer könnte je die Schulterpolster vergessen? Für eine Weile
sah es so aus, als lägen die Damen im Wettstreit miteinander, wer denn die grösste und
voluminöseste Frisur zaubern kann.
Es war die Zeit der Beinwärmer bei Tänzerinnen, der unglaublichsten Farben und das
ultimativen Accessoire: dem Stirnband!
Die Erfolgsgeschichte der INTERSPORT-Olympia-Shops geht weiter: Auch die Sommerspiele in Moskau
werden der Obhut der Verbundgruppe anvertraut. Diese Spiele waren die ersten Spiele überhaupt, die
in einem kommunistisch regierten Land stattfanden. Es war ein Land mit heftigen politischen
Kontroversen. Nach der sowjetischen Invasion in Afghanistan im Jahr 1979, boykottierten viele
demokratische Staaten unter Führung der USA die Spiele in Moskau.
Gründungsvorstand Hans-Martin Andree verlässt die INTERSPORT. Zu gleichberechtigten Vorständen werden Hartmut Fröhlich und Hans-Carl von Schönberg-Pötting berufen.
Die INTERSPORT stellt das Geschäft mit den Exklusivmarken auf neue Füße. Statt unter dem Namen
der Gruppe werden nun die Marken McKINLEY, ETIREL und ROMBO (später TECNOpro) lanciert.
Ausserdem übernehmen die Heilbronner ZENTRASPORT.
Der Trend zu Exklusivmarken, die es ausschließlich in den Geschäften der INTERSPORT-Mitglieder gibt, geht weiter. Neu im Sortiment sind die Marken NAKAMURA, DYNATOUR, CRAZY CREEK und ONLINE.
Das erste Snowboard stammt zwar ursprünglich aus den 60ern, aber in den 90ern wurde es zusammen mit dem Skateboard Ausdruck eines neues Lebensstils und eines eigenen Stils. Die Boarder und Skater der 90er prägten mit ihrem Kleidungsstil und ihrer Art eine ganze Epoche. 1998 wurde Snowboarden olympisch mit den Disziplinen Riesenslalom und dem Wettbewerb in der Halfpipe.
Und Heute? Snowboarden und auch Skateboarden sind zu populäen Sportarten quer durch alle
Altersschichten geworden udn die Erfolgsgeschichte geht weiter.
Mittlerweile gibt es weltweit 3900 Fachgeschäfte unter dem blau-roten INTERSPORT-Logo. Ein einheitliches Ladenkonzept fördert zudem den Verbundgedanken, die Wiedererkennbarkeit und den Umsatz.
Die Exklusivmarke PRO TOUCH wurde mit echtem Sportsgeist für Teamsportarten kreiert. Kurz danach wurden NORTHBROOK (für Freizeitkleidung) und ENERGETICS (für Fitness) in die INTERSPORT-Markengruppe mit aufgenommen, um ein breites Spektrum an Marken anzubieten.
Die INTERSPORT-Gruppe beschließt bei einem Treffen der Mitglieder ein neues Strategiepapier, um sich den Herausforderungen zukünftiger Ziele zu stellen und die Vision von INTERSPORT zu stärken. Dafür steht die Abkürzung SPRINT (Strategic Planing Reinforcing INTERSPORT).
Im ständigen Streben nach Verbesserung führte INTERSPORT "BOOSTING SPRINT" ein, eine neue, verbesserte Version unserer internationalen Strategie. Das Herz der Strategie war der Leitsatz, dass der Kunde bei uns immer König ist.
Italien tritt der Gruppe bei und ein Jahr später folgt die Tschechische Republik. Zur selben
Zeit nimmt das INTERSPORT Office Far East (IOF) seine Arbeit auf. Das IOF war und ist sehr wichtig
für die iNTERSPORT Gruppe, um die Qualitäts-Kontrolle und Qualitäts-Sicherung unserer
Exklusivmarken zu gewährleisten.
Kurz vor dem Jahrtausendwechsel bringt INTERSPORT eine neue Exklusivmarke an den Start. FIREFLY
versorgt die Gruppe mit jugendlich-frischen, sportiven und modischen Outfits.
Slowenien und Griechenland schliessen sich der Gruppe an.
Die Einkaufsgruppe GTS Golden Team Sport wird Familienmitglied der deutschen INTERSPORT: Mittlerweile gibt es über 4.000 Fachgeschäfte in 25 Ländern.
Weltweit gaben IT-Unternehmen Milliarden dafür aus, ihre Syteme vor dem gefürchteten Y2K-Bug
abzusichern. Die Welt hielt den Atem an, aus Furcht, dieser Fehler könne wichtige Systeme zum
Absturz bringen. Letzt endlich ist nichts passiert und das Leben ging weiter seinen gewohnten Gang.
INTERSPORT Rent wird eingeführt und ist bis heute ein Erfolgskonzept.
Als Töchter der INTERSPORT Slowenien werden Kroatien, Bosnien und Herzegowina Mitglied im
INTERSPORT-Verbund.
INTERSPORT steckt sich neue Ziele und folgt einer neuen Vision, um gestärkt neue
Herausforderungen anzunehmen. Kundenzufriedenheit bleibt unsere Mission um unsere Kunden mit der
besten Auswahl und dem besten Service zu versorgen. Die Kundenversprechen werden eingeführt.
Hans-Carl von Schönberg-Pötting tritt in den Ruhestand. Seine Nachfolge als Vorstand tritt Klaus Jost an.
INTERSPORT Griechenland - einschließlich Bulgarien und Rumänien - werden Lizenzpartner der
INTERSPORT- Gruppe. Im folgenden Jahr tritt Serbien & Montenegro über Slowenien der Gruppe bei.
INTERSPORT und adidas führen zu den FIFA Weltmeisterschaften in Japan und Korea zum ersten
mal eine gemeinsame Marketingkampagne durch. Im Zentrum der Kampagne steht der englische Superstar
David Beckham. 800 Geschäfte in verschiedenen Ländern beteiligen sich an der Kampagne und sind ein
erfolgreicher Startschuss für zukünftige Kooperationen mit führenden Sportartikelherstellern.
Die Kundenkarte der INTERSPORT Deutschland erblickt das Licht der Welt.
Ein neues Ladenbaukonzept wird im Verbund eingeführt, um den Kunden attraktivere Geschäfte zu
präsentieren und das einheitliche Auftreten der Verbundgruppe zu verbessern. Basierend auf dem
Wissen um die unterschiedlichen Einkaufsgewohnheiten der Frauen, führen wir ein Shop-in-Shop-System
speziell für unsere weibliche Kundschaft ein.
Der zur Douglas-Holding gehörende Filialist Sport Voswinkel wird von der INTERSPORT
Deutschland eG übernommen.
Zum 35. Geburtstag der INTERSPORT International tritt Russland der Gruppe bei.
Bei den UEFA Europameisterschaften 2004 in Portugal starten INTERSPORT und Nike gemeinsam eine
internationale Marketingkampagne. International beteiligten sich 1200 Geschäfte. Der italienische
Fussballer Francesco Totti war unser exklusiver Spieler.
Das Messe- und Eventcenter redblue wird nach rund 16 Monaten Bauzeit und einer Investition von
20 Millionen Euro in Heilbronn eingeweiht.
Alle Informationen rund um das Messe- und Eventcenter redblue
Die INTERSPORT Deutschland erzielt mit 1.200 Mitgliedern in über 1.500 Sportgeschäften einen Umsatz von 2,24 Milliarden Euro. Damit steht die INTERPORT für einen Marktanteil von über 30 Prozent und ist die klare Nummer 1 in Deutschland. Weltweit ist der Verbund mit über 4.800 Fachgeschäften in 32 Ländern vertreten.
Polen wird als Tochter der INTERSPORT Deutschland eG Mitglied im INTERSPORT Verbund. Ausserdem
treten die Türkei und Ungarn der INTERSPORT-Gruppe bei.
Die INTERSPORT Deutschland eG feiert ihr 50-jähriges Jubiläum.
Zur FIFA Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland präsentiert die INTERSPORT eine exklusive Kollektion an adidas +f50TunIt Fussballschuhen in 32 verschiedenen Designs der teilnehmenden Länder.
Der Erfolg und das kontinuierliche Wachstum der INTERSPORT Gruppe erfordern weitere Massnahmen. Die INTERSPORT International legt mit einer feierlichen Zeremonie den Grundstein zu einem neuen Verwaltungsgebäude. Im April 2007 soll das neue Gebäude bezugsfertig sein.
Die Vereinigten Arabischen Emirate treten der Gruppe bei.
Zum 31.12.2007 wird Hartmut Fröhlich, der dritte amtierende Vorstand in der über 50-jährigen
Unternehmensgeschichte, in den wohlverdienten Ruhestand gehen. Fröhlich hat in 35 Jahren – davon 27
Jahre als Vorstand – maßgeblich die INTERSPORT-Geschichte erarbeitet, gestaltet und nachhaltig mit
geprägt. Seine Verdienste für die INTERSPORT, die Mitglieder und die genossenschaftliche Idee zeigt
sich auch in der Wertschätzung vieler langjähriger Wegbegleiter.
Mit seinem Nachfolger Kim Roether, der von Europas größtem Fruchtlogistiker Atlanta AG zur
INTERSPORT wechselte, hat Fröhlich bereits seit dem 01. Oktober die Übernahme der
Verantwortungsbereiche vorbereitet und damit dem Mitgliederwunsch nach weitestgehender Kontinuität
entsprochen.
Zum 01.01.2008 übernehmen Klaus Jost und Kim Roether (Vorstand Finanzen, Personal, IT, Logistik, Mitgliederbetreuung in der bewährten „Doppelspitze“ die Führung der INTERPORT deutschland eG. Sie werden alles dafür tun, um die führende Rolle des INTERSPORT-Verbundes zu sichern und weiter auszubauen.
In einer langfristigen und engen Zusammenarbeit sehen INTERSPORT Deutschland eG, SABU Schuh
& Marketing GmbH und RSB Retail+Service Bank GmbH gemeinsame Wachstums-Chancen. Durch Bündelung
der Marktpotentiale und gemeinsame Nutzung der Ressourcen werden signifikante Ertrags-, Kosten- und
Marktvorteile generiert. Die INTERSPORT beteiligt sich an SABU zu 50% und an der RSB Bank zu 25%.
Der Verbund zeigt sich in der Wirtschaftskrise mehr als stabil und vermeldet zum
Jahreswechsel einen Umsatzanstieg von 5%, damit wird zum ersten Mal die Hürde von 2,5 Milliarden
Euro übersprungen.
