Kids World
Informiere dich über
die INTERSPORT
Kinder Kompetenz...
„Wenn es nicht immer nur aufwärts geht, zwingt das einen dazu, sich zu hinterfragen und noch besser zu werden“, so der INTERSPORT-Vorstand auf der traditionellen Pressekonferenz zum Jahresende. Hintergrund: Eine ganze Reihe von Jahren konnte die Sportbranche, vor allem die Heilbronner Händlergemeinschaft INTERSPORT, gute Wachstumsraten präsentieren, die deutlich über dem allgemeinen Handels-Niveau lagen. Zum Jahresende 2011 dürfte der deutsche und europäische Sportmarkt nun erstmals diesen Trend verlassen und bei einem Minus von 4 % ankommen. Das abrupt ab Januar 2011 „ausgestiegene“ Winterwetter, der Hitzemonat April und ein flauer Sommer sorgten für nicht geplante Umsatzeinbußen, die in der zweiten Jahreshälfte, mit einem zu warmen und trockenen Herbst, nicht aufzuholen waren.
Die INTERSPORT-Vorstände Klaus Jost und Kim Roether gehen das neue Geschäftsjahr trotzdem positiv an und verweisen auf die Chancen, mit kreativen Vertriebs-, Marketing- und Logistik/IT-Konzepten den INTERSPORT-Mitgliedern echte Wettbewerbsvorteile zu sichern.
Laut INTERSPORT-Vorstand ist der Sport-Fachhandel heute Innovationstreiber mit vielfältigen Ideen im Produkt- und Dienstleistungsbereich. Die Kreativität der vielen mittelständischen Unternehmen mit ihren breiten „Erlebnissortimenten“ sorge für eine Abgrenzung zur so oft üblichen „Tristesse“ in den Einkaufsstraßen.
Der INTERSPORT-Verbund startet in einen Dezember-Endspurt, bei dem es vorrangig darum geht, die „Umsatzdelle“ möglichst abzufedern. Kein leichtes Unterfangen, brachten doch schon die Startmonate Januar und Februar ein zweistelliges Minus im Vergleich zu den winterlichen Vorjahresmonaten. Recht positiv zeigten sich dann die Folgemonate März bis Oktober 2010, in denen es gelang, mit einer erfolgreichen Aufholjagd den Wert per Ende Oktober auf - 3 % zu reduzieren. Seit November laufen nun die Umsätze gegen Rekordwerte aus 2010 an: Plus 23 % im November, plus 28 % im Dezember! Daraus dürfte ein Gesamtwert des Kalenderjahres 2011 von minus 6 – 8 % resultieren, prognostizieren die INTERSPORT-Vorstände. In Euro ausgedrückt bedeutet dies einen Umsatzrückgang von 2,91 Milliarden (2010) auf rund 2,7 Milliarden in 2011. Der deutsche Gesamtmarkt dürfte sich bei einem Minus von 4 % einpendeln, was einem Rückgang von 7,9 (2010) auf rund 7,6 Milliarden Euro in 2011 entspricht. Dabei wird der INTERSPORT-Verbund seinen erarbeiteten hohen Marktanteil verteidigen können.
Trotz der Wetterkapriolen sind die Segmente Wintersport, Running/Fitness, Outdoor und Fußball/Teamsport nach wie vor die „Umsatzmotoren“ des Geschäfts. Zwar konnte die Fußball-WM der Frauen die hohen Erwartungen aus der Männer-WM 2010 nicht erfüllen, dafür sorgte die Medienpräsenz mit all‘ ihren emotionalen Momenten für eine weitere Etablierung des Themas „Fußball“ über die Geschlechter hinweg. „Auch der Outdoor-Trend, mit dem es das Wetter im ersten Halbjahr nun wirklich nicht gut gemeint hat, bietet weiterhin viel Potenzial und den Menschen einen wert- und sinnvollen „Fixpunkt“ im hochtechnisierten Alltag“, so Vorstand Klaus Jost. „Die etablierte „Gesundheitsgesellschaft“ garantiert dem Segment Running/Fitness weiterhin eine positive Entwicklung auf hohem Niveau“, ist Jost überzeugt. Im Wintersport erwarten die Heilbronner mit ihrem traditionell hohen Marktanteil zumindest bei Schnee und Kälte im Januar und Februar 2012 deutliche Umsatzimpulse.
Mit 48 Neuaufnahmen und 46 Filialeröffnungen im abgelaufenen Geschäftsjahr sowie über 80 Neu- und Umbauten bzw. Umzügen konnte der INTETRSPORT-Verbund quantitativ und qualitativ wachsen. Alleine aus den Aufnahmen/Eröffnungen resultiert ein zukünftiges VK-Wachstum von über 80 Millionen Euro per anno.
Aktuell hat der Verbund rund 1.500 Verkaufsstellen, die von 1.000 Mitgliedern geführt werden. Rund 40.000 m² neue Verkaufsfläche erhöhen den Gesamtwert per Ende 2011 auf insgesamt 960.000 m² bewirtschaftete Verkaufsfläche.
Vorstand Kim Roether: „Mit einem eingespielten Standortmanagement vermeiden wir trotz dieses Wachstums mögliche „Kannibalisierungs-Effekte“. Vor allem freuen wir uns über die aktiven und risikofreudigen Mitglieder, die hohe Investitionen für bessere Standorte und optimierte Flächen erbringen.
Überhaupt spielen die Themen „Standortanalyse“, „Qualitäts-Offensive für Mitglieder“, „ERFA-Liga“, „Akademie“ und Online-Wissenstraining mit der Schulungs-Plattform „WOI - World of INTERSPORT“ eine ganz entscheidende Rolle für die zukunftstaugliche Ausrüstung der Geschäfte, Chefs und Mitarbeiter.“
2012 wird ein spannendes und einmal mehr „forderndes“ Handelsjahr. Deutschland hat gute Chancen, trotz Euro-Turbulenzen, Ratingdiskussionen, politischer Uneinigkeit und weltweit kritischen Rahmenbedingungen, weiterhin ein positives Wachstum zu erzielen. Die gute Beschäftigungslage, aber auch die etablierte „Gesundheitsgesellschaft“ wirken sich positiv aus – besonders auf die Sportbranche. Moderne Konsumenten sind bestens informiert und tauschen sich immer mehr in sozialen Netzwerken aus. Mit gezielten Investitionen in Mitarbeiter, Marketing und Neue Medien, Mitglieder-Services und optimale Flächen wird der INTERSPORT-Verbund auch in 2012 seine Marktführerschaft ausbauen.
Dabei setzt INTERSPORT weiterhin verstärkt auf ein perfektes „Backup“, wie es nur ein professionell aufgestellter Systemverbund bieten kann – damit sich der Händler vor Ort noch intensiver auf seine Kunden konzentrieren kann.
Die Integration ist hervorragend gelungen und die gewünschten Synergien konnten gehoben werden. SABU-Mitglieder kommen verstärkt nach Heilbronn und nutzen das Veranstaltungscenter „redblue“ für ihre Ordertage und die „WIR“-Gespräche. Die Kollektionen der jeweiligen Orderrunden werden zusätzlich dezentral präsentiert. Erfreut zeigt sich Vorstand Klaus Jost über das zweistellige Umsatzplus der SABU-Zentrale im Kalenderjahr 2011.
Die RSB-Bank konnte ihre Kundenbeziehungen vor allem auch bei den INTERSPORT-Mitgliedern ausbauen. „Sie funktioniert dabei sowohl als Berater wie auch als Finanzdienstleister und wird diesen Service noch weiter optimieren“, ist sich Vorstand Kim Roether sicher.
Über 5.300 Geschäfte in 40 Ländern und ein Einzelhandelsumsatz von rund 10 Milliarden Euro lautet die stolze Bilanz, die Vorstand Klaus Jost, der auch IIC-Verwaltungsratspräsident ist, vorlegen kann.
Bei der IIC spielt zum Ende des Kalenderjahres 2011 besonders das Wachstum durch die bestehenden Länderorganisationen eine wichtige Rolle. Daneben gilt der qualitativen Expansion durch Lizenzvergaben an Zukunftsmärkte die volle Aufmerksamkeit.
Nach den IIC-Rekordjahren sieht Jost für die Gruppe in 2011/2012 zwar ein langsameres Wachstum, aber dennoch den Gewinn von weiteren Marktanteilen.