Tapes: Unterstützung für Gelenke und Muskeln
Im Sport werden Gelenke, Sehnen und Muskeln bei jeder Bewegung beansprucht – manchmal über ihre Belastungsgrenze hinaus. Tapes zählen zu den wichtigsten Hilfsmitteln, um genau hier gezielt zu unterstützen. Ein Sporttape stabilisiert empfindliche Strukturen, kann Schmerzen lindern und hilft dabei, Verletzungen vorzubeugen oder den Heilungsprozess nach einer Blessur zu begleiten. Die selbstklebenden Streifen kommen in nahezu jeder Sportart zum Einsatz: Beim Handball schützen sie Finger und Handgelenke, beim Laufen unterstützen sie Knie und Sprunggelenk, und im Fitnesstraining sichern sie überlastete Partien ab. Bei INTERSPORT findest du ein breites Sortiment an Tapeverbänden und kinesiologischen Tapes für unterschiedlichste Anwendungsbereiche.
Wofür werden Tapes eingesetzt?
Der Einsatzbereich eines Tape-Pflasters reicht weit über den Profisport hinaus. Grundsätzlich lassen sich zwei Hauptzwecke unterscheiden:
-
Prävention: Ein Tape stabilisiert Gelenke, die zu Umknicken oder Überdehnung neigen. Besonders Sprunggelenk, Knie und Schulter profitieren von der zusätzlichen Führung.
-
Rehabilitation: Nach Verstauchungen, Zerrungen oder Bänderdehnungen begrenzt ein Tapeverband den Bewegungsumfang kontrolliert und schützt das verletzte Gewebe vor erneuter Überbelastung.
Daneben setzen viele Sportlerinnen und Sportler kinesiologische Tapes ein, um die Durchblutung im behandelten Bereich zu fördern und muskuläre Verspannungen zu reduzieren. Im Unterschied zum klassischen Sporttape schränken Kinesio-Tapes die Beweglichkeit kaum ein, sondern wirken über sanften Zug auf Haut und Faszien.
Ergänzend zum Taping lohnt sich ein Blick auf Bandagen, die dauerhaft getragene Kompression und Stabilität bieten. Auch Schoner leisten bei Kontaktsportarten einen wichtigen Beitrag zum Verletzungsschutz.
Richtige Spannung, Technik und Anlegen von Tapes
Die Wirkung eines Tapes hängt entscheidend davon ab, wie es angelegt wird. Zu wenig Spannung bringt kaum Stabilität, zu viel Zug kann die Durchblutung einschränken oder Hautreizungen verursachen.
-
Hautvorbereitung: Die Haut sollte sauber, trocken und möglichst frei von Haaren sein. So haftet der Klebestreifen zuverlässig und lässt sich später leichter entfernen.
-
Gelenkstellung: Bringe das Tape in der sogenannten Neutralstellung an – also in einer leicht gebeugten, entspannten Position des Gelenks.
-
Zugstärke: Klassische unelastische Sport Tapes werden straff angelegt, um Bewegung gezielt einzuschränken. Elastische Kinesio-Tapes werden dagegen meist mit 10–30 % Dehnung aufgebracht; nur über besonders belasteten Zonen wird stärker gezogen.
-
Enden ohne Zug: Die Anker – also Anfang und Ende des Tapestreifens – immer ohne Spannung aufkleben. Das verhindert, dass sich die Ränder ablösen.
Wer sich bei der Technik unsicher ist, sollte sich zunächst von einem Physiotherapeuten oder einer Sportmedizinerin anleiten lassen. Falsches Tapen kann im schlimmsten Fall die Beschwerden verschlimmern.
Welche Tape-Art passt zu welchem Einsatzbereich?
Beim Tape kaufen stehen verschiedene Varianten zur Auswahl, die sich in Material, Elastizität und Klebekraft unterscheiden:
-
Unelastisches Sporttape (Zinkoxid-Tape): Der Klassiker im Mannschaftssport. Es fixiert Gelenke nahezu starr und eignet sich besonders für Finger, Daumen und Sprunggelenke. Beim Handball oder Volleyball ist diese Variante weit verbreitet.
-
Kinesiologisches Tape: Elastisch, hautfreundlich und in zahlreichen Farben erhältlich. Es unterstützt Muskulatur und Faszien, ohne die Bewegungsfreiheit wesentlich einzuschränken. Ideal als Begleitung beim Laufen, Radfahren oder im Fitnesstraining. Wer zusätzlich an der Regeneration der Faszien arbeiten möchte, kann das Taping sinnvoll mit Faszienrollen kombinieren.
-
Selbstklebendes Kohäsivtape: Haftet nur an sich selbst, nicht an der Haut. Es eignet sich gut als schützende Unterlage unter einem starren Tape-Verband oder als schnelle Fixierung bei kleineren Blessuren unterwegs – eine nützliche Ergänzung für jede Erste-Hilfe-Ausrüstung.
Bei INTERSPORT reicht die Auswahl von günstigen Einzelrollen für den gelegentlichen Gebrauch bis hin zu Mehrfachpacks für Vereine und Mannschaften. Verschiedene Breiten – von schmalen 2,5-cm-Rollen für Finger bis zu 7,5-cm-Varianten für Oberschenkel und Rücken – decken alle gängigen Anwendungsgebiete ab.
Für die optimale Unterstützung der Beinmuskulatur beim Training lohnt sich zusätzlich ein Blick auf Kompressionsstrümpfe, die durch graduierte Kompression die Durchblutung fördern und die Regeneration beschleunigen können.
FAQ
Was bringen Tapes wirklich?
Ein korrekt angelegtes Tape kann Gelenke stabilisieren, muskuläre Beschwerden lindern und das subjektive Sicherheitsgefühl bei sportlicher Belastung deutlich verbessern. Starre Tapeverbände schränken gezielt den Bewegungsumfang ein und schützen so vor erneutem Umknicken. Kinesiologische Tapes wirken eher über sensorische Reize auf Haut und Unterhaut – sie können Verspannungen lockern und die Durchblutung anregen. Allerdings ersetzen Tapes weder eine ärztliche Diagnose noch eine gezielte Physiotherapie. Sie sind ein unterstützendes Hilfsmittel, kein Allheilmittel.
Kann man beim Tapen etwas falsch machen?
Ja. Zu straff angelegte Tapes können die Blutzirkulation beeinträchtigen, Taubheitsgefühle oder Schwellungen auslösen. Wird ein Gelenk in einer ungünstigen Position fixiert, kann das benachbarte Strukturen überlasten. Hautreizungen und allergische Reaktionen auf den Klebstoff kommen ebenfalls vor, besonders bei empfindlicher Haut. Deshalb ist es sinnvoll, die Technik zuerst unter fachkundiger Anleitung zu erlernen und bei unklaren Beschwerden immer ärztlichen Rat einzuholen.
Wie lange darf man ein Tape tragen?
Unelastische Sporttapes werden in der Regel direkt nach dem Training oder Wettkampf wieder entfernt. Kinesiologische Tapes können – je nach Hautverträglichkeit und Klebekraft – drei bis sieben Tage am Körper verbleiben. Sobald sich Ränder ablösen, das Tape feucht wird oder Juckreiz und Rötungen auftreten, sollte es sofort entfernt werden. Zwischen zwei Anwendungen verdient die Haut eine Pause, damit sie sich regenerieren kann.
,Matte(FFFFFF)&width=300&height=300&source=mas-prod%2F6cc%2F6ccd935e866f930664c8278d1b245b59.jpg)
,Matte(FFFFFF)&width=100&height=100&source=mas-prod%2F6cc%2F6ccd935e866f930664c8278d1b245b59.jpg)
,Matte(FFFFFF)&width=100&height=100&source=mas-prod%2Fead%2Feadb280db33b97caf0241c6e1d3a84f9.jpg)
,Matte(FFFFFF)&width=300&height=300&source=marktplatz%2Fproduktiv%2FTBMEDIA%2F24%2FJA4939%2F318169-433a429488028.jpg)
,Matte(FFFFFF)&width=100&height=100&source=marktplatz%2Fproduktiv%2FTBMEDIA%2F24%2FJA4939%2F318169-433a429488028.jpg)
,Matte(FFFFFF)&width=100&height=100&source=marktplatz%2Fproduktiv%2FTBMEDIA%2F24%2FJA4939%2F318159-561f252619465.jpg)
,Matte(FFFFFF)&width=100&height=100&source=marktplatz%2Fproduktiv%2FTBMEDIA%2F24%2FJA4939%2F318161-2123177859914.jpg)
,Matte(FFFFFF)&width=100&height=100&source=marktplatz%2Fproduktiv%2FTBMEDIA%2F24%2FJA4939%2F318163-5c4e035729483.jpg)
,Matte(FFFFFF)&width=100&height=100&source=marktplatz%2Fproduktiv%2FTBMEDIA%2F24%2FJA4939%2F318165-1327056023528.jpg)
,Matte(FFFFFF)&width=100&height=100&source=marktplatz%2Fproduktiv%2FTBMEDIA%2F24%2FJA4939%2F318167-7819734528306.jpg)
,Matte(FFFFFF)&width=300&height=300&source=mas-prod%2Fa56%2Fa567fb26b8aaaf301dc8bc865f244bbe.png)
,Matte(FFFFFF)&width=100&height=100&source=mas-prod%2Fa56%2Fa567fb26b8aaaf301dc8bc865f244bbe.png)
,Matte(FFFFFF)&width=100&height=100&source=mas-prod%2F2f0%2F2f05701c28d94eb47e3d24ea0c72f42a.png)